Autorenmusik II – Erster Akt

sprechbohrer performing

Es war ein ausgesprochen schönes und dazu auch sehr erfolgreiches Wochenende der sprechbohrer in Berlin. Ein Abend mit sechs Uraufführungen in der Lettrétage am Mehringdamm in Kreuzberg, vor vollem Haus und begeistertem Publikum.

die sprechbohrer und Neo Hülcker nach der UA seines Werkes

Neue Werke von Barbara Köhler, Roman Pfeifer, Florian Neuner, Swantje Lichtenstein, Neo Hülcker und Christian Filips standen auf dem Programm, sämtlich Auftragskompositionen der sprechbohrer für das Autorenmusik-Projekt.

das sprechbohrer-dreigestirn

Die wenigen, selbst gesteckten Grenzen der sprechbohrer lauten: Keine Theatralik, kein Gesang. Weder sind wir ausgebildete SchauspielerInnen noch SängerInnen – jedenfalls nicht alle 3 und schon gar nicht in diesem Sprechkunst-Ensemble. Dass wir im Rahmen der „Autorenmusik II“ dann schließlich doch singend-schauspielerisch auftreten, und dann sogar noch quasi-karnevalistisch … wer hätte es erwarten können?

Eimol Prinz(essin) zo sin …

Jedenfalls macht Sigi als Karnevalsprinz eine hervorragende Figur – findet Ihr nicht?

Schlussapplaus

Großer Jubel zum Schluss – für ein Premierenprogramm, dessen einzelne Beiträge unterschiedlicher kaum sein konnten. Aber genau das macht den Reiz der Sache natürlich erst aus!

Gesprächsrunde

Im Rahmen einer „informellen Gesprächsrunde“ beantworteten die sprechbohrer nach dem Konzert noch Fragen zum Programm und zum Ensemble … die „inoffiziellen Gespräche“ setzten sich dann noch bis weit nach Mitternacht fort.

 

Manche Abende bleiben nachhaltig im Gedächtnis und sind darüber hinaus auch noch künstlerisch inspirierend – dieser Konzertabend gehörte definitiv dazu. Nun freuen wir uns sehr / sind wir überaus gespannt auf die Aufführungen in Köln (14.11., LOFT) und Kassel (17.11., kunsTTempel).

 

 

(alle Fotos © Sina Lynn Sachse)

Drei jecke Stääne

Vor ein paar Monaten wurde ich (Georg) vom kommenden Karnevals-Dreigestirn der Stadt Rösrath gebeten, ihnen ein Mottolied für ihre anstehenden Auftritte auf den Leib zu komponieren – eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Gestern waren wir (das Dreigestirn, Sina, Laurin und ich) in unserem Lieblings-Tonstudio Subtone bei Ralf Kiwit in Dortmund, um diesen Song aufzunehmen – mit Schlagzeug, Bass, 4 Gitarren, Quetsch (für Nicht-Rheinländer: Akkordeon), ganz viel Gesang und noch mehr Spaß. Nun freuen wir uns auf die Prinzenproklamation am 5. Januar, auf der das Dreigestirn sein Lied erstmals der Öffentlichkeit präsentieren wird. Alaaf!! 🙂

Autorenmusik II … coming soon

Die Spannung steigt … nur noch elf Tage bis zur Premiere der „Autorenmusik II„. Entsprechend ist unsere Probenarbeit nun auch in der extrem heißen Phase angekommen … wobei sich wieder einmal feststellen lässt: Je tiefer man in die Werke eintaucht, um so mehr Freude macht es, sie zu proben. Insofern steigen aktuell nicht nur Anspannung und Stress, sondern ebenso der „Spaß an der Freud'“.

Wie schon im vergangenen Jahr beim Projekt „Autorenmusik I“ ist es auch diesmal wieder sehr  verblüffend, wie extrem unterschiedlich die Werke sind, die wir in Kürze aus der Taufe heben werden. Roman Pfeifer macht aus den sprechbohrern einen dreistimmigen Geräusch-Synthesizer; zudem spielen wir „Instrumente“ wie Styroporstücke, Alu- oder Luftpolsterfolie. Florian Neuner lotet in einer Art Hommage an Hans Bahlow,  den möglicherweise (oder eben auch nicht) „sumpfigen“ Klang Deutscher Ortsnamen aus. Swantje Lichtenstein kombiniert unsere Sprechstimmen mit von Fischen erzeugten Klängen. Barbara Köhler hat für uns eine dreistimmige grammatikalische Etüde geschrieben – was ist gleich, was ist verschieden? Neo Hülcker re-komponiert Aufnahmen seiner Kinderstimme als Siebenjährige. Und Christian Filips lässt die sprechbohrer gar als Kölsch-Karnevalistisches Phonetik-Dreigestirn auftreten.

Wer bereit ist, sich auf ein sprachmusikalisches Abenteuer sehr, sehr weit entfernt vom Mainstream einzulassen, wird einen sehr vielschichtigen und spannenden Konzertabend erleben – bei dem ganz zuletzt möglicherweise sogar die Grenzen zwischen Kunst und Klamauk verschwimmen …

Die neue Website ist (fast) fertig!

Im Verlauf der letzten Wochen habe ich unserer Homepage ein komplett neues Aussehen verpasst, sämtliche Inhalte überarbeitet, manches verworfen, anderes hingegen neu hinzugefügt – und allerjüngst dann noch zwei frische Weblogs gestaltet.

Ein sehr heftiger CCC (= Computer-Complett-Crash) mitten in der Hochphase der Neugestaltung hatte mir die Arbeit nicht unbedingt erleichtert … mittlerweile ist aber das weitaus meiste sich auf meinem neuen Rechner wieder verfügbar, sodass ich mich nun endlich wieder um die Homepage kümmern konnte. Zwar finden sich noch immer kleinere Fehler – das liegt wohl in der Natur der Sache und für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar –, insgesamt aber halte ich die Site nun für weitgehend veröffentlichbar.

Für Hinweise, Anmerkungen und Kommentare bin ich dankbar! Und ansonsten wünsche ich (erneut) viel Freude beim Entdecken ∞ …

… ein neues Blog (oder gleich zwei)

Liebe interessierte BesucherInnen der Sachse.Musik.Homepage,

an dieser Stelle erscheint ab sofort ein Neuigkeiten-Blog über unsere aktuellen Aktivitäten, über Neuerungen auf unserer Homepage oder auch mit kurzen Kommentaren zu künstlerisch-kreativen Themen.

Gleichzeitig startet unter der Adresse schreiben.sachse.koeln ein weiteres Blog mit literarischen Texten aller Art.

Wir wünschen viel Freude und eine Menge spannender Entdeckungen auf unseren Seiten und freuen uns über Kommentare und Anmerkungen.