Happy New Year

So lange her seit dem letzten Blog … die vergangenen Wochen waren in der Tat sowohl aufreibend als auch zeitraubend. Schlichtweg keine Chance für Updates! – Dann endlich Weihnachten! Und für die Tage zwischen den Jahren habe ich mir dann einfach nur ein wenig Stille verordnet. Okay – mit Schnee und klirrender Kälte wäre die Stille zweifellos authentischer gewesen … aber auch so ließ sich während der (leider gar nicht so rauen) Raunächte ein wenig durchatmen.

Ob das noch was wird mit „richtigem“ Winter in diesen Breiten? Wetten werden noch angenommen – in good old Cologne wäre dies allerdings durchaus ein kleines Wunder …

Allen Besuchern unserer Homepage ein glückliches und gesundes neues Jahr! In den nächsten Tagen wird es ein paar Rückblicke geben … und dann freuen wir uns auf ein kunstvoll-kreatives 2019!

GLANCES – Teaser-Video zum Album und Release-Konzert

Yay, Sina hat heute ein Teaser-Video zum GLANCES-Album und zum Release-Konzert erstellt und auf YouTube veröffentlicht – ich finde es einfach nur cool und ich denke, es wird Euch genau so gehen. Schaut rein, hört rein – und freut Euch auf Album und Konzert.

Ihr findet das Video auf unserer Homepage http://www.sachse-musik.de oder auf YouTube unter https://youtu.be/lflaTQ1fG_k. Gerne teilen, weiterleiten, weitersagen …

Autorenmusik II – Vierter Akt

Ein sehr guter, überaus produktiver Wochenanfang: Nach den erfolgreichen sprechbohrer-Auftritten in Berlin, Köln und Kassel waren wir nun im Tonstudio, um die Werke des Projekts „Autorenmusik II“ nun auch aufzunehmen und entsprechend zu dokumentieren. Das war echt harte Arbeit, hat aber unglaublich Spaß gemacht … ich bin einfach wahnsinnig gerne auf der Bühne und im Studio. Und meine verehrten sprechbohr-KollegInnen empfinden genau so. Nächste Woche geht es  dann weiter im Studio.

Die Aufnahme-Marathon ging dabei so konzentriert und intensiv vonstatten, dass niemand daran gedacht hat, ein paar Fotos zu machen … wir hatten aber auch einfach keine Zeit dazu. Deshalb stattdessen noch ein Bildchen aus der Rothasen-Serie. 😉

die sprechbohrer und der Rote Hase (LOFT, Köln)

Autorenmusik II – Dritter Akt

Kunsttempel, Kassel, 17.11.2018 – Ein schöner, würdiger Abschluss der Sprechbohrer-Autorenmusik-Kurztournee! Hier ein paar Impressionen:

Peter Rühmkorf – Schön, wenn man im Backstage-Bereich direkt von seinem erklärten Lieblingsdichter begrüßt wird! Dann kann ja gar nichts mehr schief gehen!

Es ist angerichtet … nun heißt es ‚Warten aufs Publikum‘.

Friedrich W. Block vom Kunsttempel Kassel begrüßt das Publikum

sprechbohrer performing ‚Versumpfung‘ von Florian Neuner

sprechbohrer performing „Noise Study“ by Roman Pfeifer

Swantje Lichtenstein liest

Nach der Aufführung von Swantje Lichtensteins „jugular, verflossen“

Harald ‚Mundöffner‘ Muenz bei der Aufführung von Neo Hülckers „bei unserer Höhle dahinten“

Christian Filips liest

Das sprechbohrer-Dreigestirn … und natürlich darf geschossen werden. Gelegentlich jedenfalls.

Vokalviereck. Besser ist das!

„… und jetzt alle!“

Zugabe: „Vom Tage“ von Florian Neuner

Kunsttempel bei Nacht

… und damit ist unsere „Autorenmusik II – Kurztournee“ abgeschlossen! Drei Konzerte mit brandneuen, für das SprachKunstTrio ’sprechbohrer‘ konzipierten und komponierten Werken von Christian Filips, Neo Hülcker, Barbara Köhler, Swantje Lichtenstein, Florian Neuner und Roman Pfeifer. An dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank an das hochinteressierte, wunderbare Publikum in Berlin (Lettrétage), Köln (LOFT) und Kassel (Kunsttempel).

Doch der Abschluss der „Kurztournee“ bedeutet längst noch nicht den Abschluss des Projekts! Als nächstes geht es ins Tonstudio, um die einstudierten neuen Werke zu konservieren …

Autorenmusik II – Zweiter Akt

Die Zeit rast. Knapp ist sie zudem auch noch. Und schon hängen wir mit der Konzertberichterstattung hinterher. Hier nun zunächst ein paar Impressionen von der Kölner Aufführung der Autorenmusik II am 14.11.2018 im LOFT.

Auf dem Weg zum Konzert: geradezu magisches Abendlicht über der Severinsbrücke.

Das Publikum im LOFT in gespannter Erwartung

sprechbohrer, performing Barbara Köhler’s „… wie ein Ei dem anderen: (Vom Gleichen, ab ovo)“

Florian Neuner spricht einführende Worte

sprechbohrer, performing Roman Pfeifer’s „Noise Study“

Barbara Köhler liest

sprechbohrer performing Christian Filips‘ „Rheinische Kirmesphonetik“

Jungfrau Harald und Prinz Sigrid präsentieren das/den Vokaldr(ei)eck

… Reaktion des Publikums auf die „Kirmesphonetik“

Zugabe: „Vom Tage“ von Florian Neuner

Fooling around after the show

On our way… next stop: Kassel

 

 

Autorenmusik II – Erster Akt

sprechbohrer performing

Es war ein ausgesprochen schönes und dazu auch sehr erfolgreiches Wochenende der sprechbohrer in Berlin. Ein Abend mit sechs Uraufführungen in der Lettrétage am Mehringdamm in Kreuzberg, vor vollem Haus und begeistertem Publikum.

die sprechbohrer und Neo Hülcker nach der UA seines Werkes

Neue Werke von Barbara Köhler, Roman Pfeifer, Florian Neuner, Swantje Lichtenstein, Neo Hülcker und Christian Filips standen auf dem Programm, sämtlich Auftragskompositionen der sprechbohrer für das Autorenmusik-Projekt.

das sprechbohrer-dreigestirn

Die wenigen, selbst gesteckten Grenzen der sprechbohrer lauten: Keine Theatralik, kein Gesang. Weder sind wir ausgebildete SchauspielerInnen noch SängerInnen – jedenfalls nicht alle 3 und schon gar nicht in diesem Sprechkunst-Ensemble. Dass wir im Rahmen der „Autorenmusik II“ dann schließlich doch singend-schauspielerisch auftreten, und dann sogar noch quasi-karnevalistisch … wer hätte es erwarten können?

Eimol Prinz(essin) zo sin …

Jedenfalls macht Sigi als Karnevalsprinz eine hervorragende Figur – findet Ihr nicht?

Schlussapplaus

Großer Jubel zum Schluss – für ein Premierenprogramm, dessen einzelne Beiträge unterschiedlicher kaum sein konnten. Aber genau das macht den Reiz der Sache natürlich erst aus!

Gesprächsrunde

Im Rahmen einer „informellen Gesprächsrunde“ beantworteten die sprechbohrer nach dem Konzert noch Fragen zum Programm und zum Ensemble … die „inoffiziellen Gespräche“ setzten sich dann noch bis weit nach Mitternacht fort.

 

Manche Abende bleiben nachhaltig im Gedächtnis und sind darüber hinaus auch noch künstlerisch inspirierend – dieser Konzertabend gehörte definitiv dazu. Nun freuen wir uns sehr / sind wir überaus gespannt auf die Aufführungen in Köln (14.11., LOFT) und Kassel (17.11., kunsTTempel).

 

 

(alle Fotos © Sina Lynn Sachse)

Drei jecke Stääne

Vor ein paar Monaten wurde ich (Georg) vom kommenden Karnevals-Dreigestirn der Stadt Rösrath gebeten, ihnen ein Mottolied für ihre anstehenden Auftritte auf den Leib zu komponieren – eine Herausforderung, die ich gerne angenommen habe. Gestern waren wir (das Dreigestirn, Sina, Laurin und ich) in unserem Lieblings-Tonstudio Subtone bei Ralf Kiwit in Dortmund, um diesen Song aufzunehmen – mit Schlagzeug, Bass, 4 Gitarren, Quetsch (für Nicht-Rheinländer: Akkordeon), ganz viel Gesang und noch mehr Spaß. Nun freuen wir uns auf die Prinzenproklamation am 5. Januar, auf der das Dreigestirn sein Lied erstmals der Öffentlichkeit präsentieren wird. Alaaf!! 🙂

Autorenmusik II … coming soon

Die Spannung steigt … nur noch elf Tage bis zur Premiere der „Autorenmusik II„. Entsprechend ist unsere Probenarbeit nun auch in der extrem heißen Phase angekommen … wobei sich wieder einmal feststellen lässt: Je tiefer man in die Werke eintaucht, um so mehr Freude macht es, sie zu proben. Insofern steigen aktuell nicht nur Anspannung und Stress, sondern ebenso der „Spaß an der Freud'“.

Wie schon im vergangenen Jahr beim Projekt „Autorenmusik I“ ist es auch diesmal wieder sehr  verblüffend, wie extrem unterschiedlich die Werke sind, die wir in Kürze aus der Taufe heben werden. Roman Pfeifer macht aus den sprechbohrern einen dreistimmigen Geräusch-Synthesizer; zudem spielen wir „Instrumente“ wie Styroporstücke, Alu- oder Luftpolsterfolie. Florian Neuner lotet in einer Art Hommage an Hans Bahlow,  den möglicherweise (oder eben auch nicht) „sumpfigen“ Klang Deutscher Ortsnamen aus. Swantje Lichtenstein kombiniert unsere Sprechstimmen mit von Fischen erzeugten Klängen. Barbara Köhler hat für uns eine dreistimmige grammatikalische Etüde geschrieben – was ist gleich, was ist verschieden? Neo Hülcker re-komponiert Aufnahmen seiner Kinderstimme als Siebenjährige. Und Christian Filips lässt die sprechbohrer gar als Kölsch-Karnevalistisches Phonetik-Dreigestirn auftreten.

Wer bereit ist, sich auf ein sprachmusikalisches Abenteuer sehr, sehr weit entfernt vom Mainstream einzulassen, wird einen sehr vielschichtigen und spannenden Konzertabend erleben – bei dem ganz zuletzt möglicherweise sogar die Grenzen zwischen Kunst und Klamauk verschwimmen …

Die neue Website ist (fast) fertig!

Im Verlauf der letzten Wochen habe ich unserer Homepage ein komplett neues Aussehen verpasst, sämtliche Inhalte überarbeitet, manches verworfen, anderes hingegen neu hinzugefügt – und allerjüngst dann noch zwei frische Weblogs gestaltet.

Ein sehr heftiger CCC (= Computer-Complett-Crash) mitten in der Hochphase der Neugestaltung hatte mir die Arbeit nicht unbedingt erleichtert … mittlerweile ist aber das weitaus meiste sich auf meinem neuen Rechner wieder verfügbar, sodass ich mich nun endlich wieder um die Homepage kümmern konnte. Zwar finden sich noch immer kleinere Fehler – das liegt wohl in der Natur der Sache und für sachdienliche Hinweise bin ich dankbar –, insgesamt aber halte ich die Site nun für weitgehend veröffentlichbar.

Für Hinweise, Anmerkungen und Kommentare bin ich dankbar! Und ansonsten wünsche ich (erneut) viel Freude beim Entdecken ∞ …